Ein Konzept gesunder und nachhaltiger Ernährung

Im Beitrag „Was ist Traditionelle Ernährung?“ geht es darum, warum Traditionelle Ernährung gesund ist, aber nicht viel mit Omas Rezepten und alten Kochbüchern zu tun hat. Im Beitrag „Kritische Sicht auf Traditionelle Ernährung nach Weston Price“ erfahrt ihr mehr darüber, wie Traditionelle Ernährung in Deutschland und den USA umgesetzt wird.

Über die Autorin

Ich heiße Julia Eisenmann, bin Geographin (M.A., B.Sc.) und beschäftige mich bereits seit 2016 intensiv mit Traditioneller Ernährung. In meinem Master-Studium an der Universität Bamberg spezialisierte ich mich auf Historische Nahrungsforschung und Agrargeographie. Seitdem forsche ich unermüdlich mithilfe zahlreicher Bücher aus verschiedenen Jahrhunderten sowie wissenschaftlichen Veröffentlichungen in mehreren Sprachen zu Themen vorindustrieller Ernährung und Landwirtschaft. Mein praktisches Wissen festigte ich durch zahlreiche Auslandsaufenthalte in traditionell geprägten Ländern und eigene Küchenexperimente.

Die Idee zu dieser Webseite kam mir nach der Beobachtung, dass im Internet viele unfundierte Aussagen im Namen einer „traditionellen“ oder „Ur-Ernährung“ mit dubiösen Ernährungs-Empfehlungen kursieren. Gleichzeitig gab es bisher keine Anlaufstelle mit geprüften Informationen, wo Interessierte im Zweifel hätten nachschlagen können. www.traditionelle-ernaehrung.de hofft, zur Schließung dieser Lücke beizutragen!

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Warum Historische Nahrungsforschung?

Es heißt, dass bei Völkern mit vorindustrieller Lebensweise viele Krankheiten und Gesundheitsprobleme kaum bis gar nicht auftraten oder dass sie ein besonders hohes Lebensalter erreichten. Dies soll sich erst seit dem Kontakt mit industrieller Ernährung und modernen Gewohnheiten geändert haben. Vertreten ist diese Meinung beispielsweise bei Weston A. Price (1870-1948) oder in der Erforschung sogenannter blauer Zonen der Langlebigkeit.

Ursprüngliche Ernährung für mehr Gesundheit und Wohlbefinden – dieser Gedanke ist schon seit langem ein beliebtes Thema verschiedener Autoren. Auch heute noch beziehen sich viele Menschen auf Gewohnheiten von Urvölkern, um etwas als gesund zu rechtfertigen. Dabei wird gerne romantisiert und es existieren viele gegensätzliche Meinungen. Deshalb ist es umso wichtiger, die Erkenntnisse unterschiedlicher Persönlichkeiten unter die Lupe zu nehmen und zu vergleichen.

Historische Nahrungsforschung & Ernährungswissenschaften – Auf die Frage, was gesund ist, gibt es in der Wissenschaft viele widersprüchliche Antworten. Mit ein und derselben Fragestellung können Experten ganz gegensätzliche Ergebnisse herausbekommen. Schreiten wir also einen anderen Weg ein und versuchen, aus der Vergangenheit zu lernen. Dieses Wissen kann dazu beitragen, ungesunde Ernährungstrends zu durchschauen und ökologisch nachhaltig mit der modernen Fülle umzugehen.

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