Ein Konzept gesunder und nachhaltiger Ernährung

Es heißt, dass bei Völkern mit vorindustrieller Lebensweise viele Krankheiten und Gesundheitsprobleme kaum bis gar nicht auftraten oder dass sie ein besonders hohes Lebensalter erreichten. Dies soll sich erst seit dem Kontakt mit industrieller Ernährung und modernen Gewohnheiten geändert haben. Vertreten ist diese Meinung beispielsweise bei Weston A. Price (1870-1948) oder in der Erforschung sogenannter blauer Zonen der Langlebigkeit.

Ursprüngliche Ernährung für mehr Gesundheit und Wohlbefinden – dieser Gedanke ist schon seit langem ein beliebtes Thema verschiedener Autoren. Auch heute noch beziehen sich viele Menschen auf Gewohnheiten von Urvölkern, um etwas als gesund zu rechtfertigen. Dabei wird gerne romantisiert und es existieren viele gegensätzliche Meinungen. Deshalb ist es umso wichtiger, die Erkenntnisse unterschiedlicher Persönlichkeiten unter die Lupe zu nehmen und zu vergleichen.

Historische Nahrungsforschung statt Ernährungswissenschaften – Auf die Frage, was gesund ist, gibt es in der Wissenschaft viele widersprüchliche Antworten. Mit ein und derselben Fragestellung können Experten ganz gegensätzliche Ergebnisse herausbekommen. Schreiten wir also einen anderen Weg ein und versuchen, aus der Vergangenheit zu lernen. Dieses Wissen kann dazu beitragen, ungesunde Ernährungstrends zu durchschauen und ökologisch nachhaltig mit der modernen Fülle umzugehen.

Themen dieser Webseite

  • Was haben Weston A. Price und andere Wissenschaftler über vorindustrielle Ernährung und Gesundheit herausgefunden?
  • Was hat hat man früher gegessen, wie hat man gekocht?
  • Chancen Traditioneller Ernährung für Gesundheit und ökologische Nachhaltigkeit
  • Welche Krankheiten gab es früher öfter, welche seltener?
  • Vorindustrielle Lebensweise in Mitteleuropa und weltweit
  • Buchrezensionen

Im Beitrag „Was ist Traditionelle Ernährung?“ erfahrt ihr mehr zu diesem Konzept. Dort geht es darum, warum Traditionelle Ernährung gesund ist, aber nicht viel mit Omas Rezepten und alten Kochbüchern zu tun hat.

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Über die Autorin

Julia Eisenmann beschäftigt sich bereits seit 2016 intensiv mit Traditioneller Ernährung. In ihrem Master-Studium spezialisierte sie sich auf Historische Nahrungsforschung und Agrargeographie. Seitdem forscht sie unermüdlich mithilfe zahlreicher Bücher aus verschiedenen Jahrhunderten sowie wissenschaftlichen Veröffentlichungen in mehreren Sprachen zu Themen vorindustrieller Ernährung und Landwirtschaft.

Über die gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen des modernen Konsums machte sich die Autorin schon zu Schulzeiten Gedanken. Im Bachelor-Studium standen dementsprechend Nachhaltigkeit und Lebensmittelproduktion im Fokus ihres Interesses. Unzufriedenheit über die eigene Gesundheit trotz scheinbar gesunder Ernährung sowie die Erkenntnis, dass viele Gesundheitstrends aus landwirtschaftlicher und ökologischer Sicht unlogisch sind, führten letztendlich dazu, sich näher mit „Traditioneller Ernährung“ zu beschäftigen.

Im Master-Studium lernte die Autorin dann, historische Quellen auszuwerten und kritisch mit Literatur umzugehen. Ihr praktisches Wissen festigte sie durch zahlreiche Auslandsaufenthalte in traditionell geprägten Ländern und eigene Küchenexperimente. Die Idee zu dieser Webseite kam ihr nach der Beobachtung, dass im Internet viele unfundierte Aussagen über Traditionelle Ernährung mit dubiösen Ernährungs-Empfehlungen kursieren. Gleichzeitig gab es bisher keine Anlaufstelle mit geprüften Informationen, wo Interessierte im Zweifel hätten nachschlagen können. www.traditionelle-ernaehrung.de hofft, zur Schließung dieser Lücke beizutragen!

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